Andrea Antonelli, die Erinnerung: Zehn Jahre ohne sein Lächeln

Andrea-Antonelli

Andrea Antonelli hatte den Hai als Symbol. Er liebte Rennen auf dem Wasser und an einem regnerischen Tag vor zehn Jahren hatte er einen tödlichen Unfall. Die Superbike-Weltmeisterschaft machte zum zweiten Mal Halt beim Moscow Raceway Project, einer neuen Rennstrecke außerhalb von Moskau. Die erste Ausgabe wurde bereits unter Wasser durchgeführt, die zweite unter unerschwinglichen Bedingungen.

Andrea Antonelli war jedoch gelassen, er fühlte sich zuversichtlich, an diesem Tag im Regen dachte er, er könne eine große Leistung vollbringen, wie sein Vater Arnaldo in einem Interview mit Corsedimoto erzählt hatte (hier lesen). Er trat für das Go-Eleven-Team an und war in vollem Gange. Er hatte immer Denis Sacchetti und Stefano Morri an seiner Seite, die ihm nach seiner Tätigkeit als Teammanager beim Bike Service sowieso weiter gefolgt waren. Plötzlich stürzte er, er stand auf, um das Fahrrad zu holen, und wurde getroffen. Sein Herz blieb stehen. Im Superbike-Fahrerlager und beim Motorradfahren allgemein war der Atem knapp.

Andrea Antonelli wurde von allen geliebt. Er war 25 Jahre alt, er war noch kein Champion, aber er würde höchstwahrscheinlich einer werden. Im Superstock 1000 und 600 hatte er viele Podestplätze gesammelt und war in seiner zweiten Supersport-Saison. Er lief mit einem hervorragenden Team und hatte alles, um herauszukommen. Er war ein seriöser, gut vorbereiteter, höflicher und korrekter Fahrer: Er achtete sehr auf jedes Detail. In seinem täglichen Leben arbeitete er als Landvermesser, um sich den Weg frei zu halten, falls ihm als Pilot der Durchbruch nicht gelingen sollte. Aber jeder war bereit zu wetten, dass er es schaffen würde. Er war talentiert, leidenschaftlich und außerordentlich engagiert: Er glaubte daran, er war sich sicher, dass er es schaffen würde. Leider war das Schicksal grausam. Viele erinnern sich noch heute an ihn, nicht an Schmerz und Nostalgie.

Nach seinem Tod wurde eine gemeinnützige Organisation gegründet, um sein Andenken wachzuhalten und Solidaritätsprojekte in seiner Gegend zu unterstützen: www.andreaantonellionlus.com

Dziękujemy, że przeczytałeś cały artykuł. Jak go oceniasz?