Der Lernprozess von Franco Morbidelli wurde in Portimao mit der Ducati Desmosedici GP24 fortgesetzt. Dass er nicht an den Wintertests teilgenommen hat, bereitet ihm unvermeidliche Probleme und er nutzt den ersten Grand Prix als Test, um sich an das neue Motorrad zu gewöhnen. Die Ergebnisse sind nicht besonders positiv, da er keine Punkte geholt hat, aber für ihn ist es vor allem wichtig, das Gefühl und die Geschwindigkeit schrittweise zu verbessern. Es ist noch ein langer Weg. Leider hatte er beim langen Rennen in Portimao Kontakt mit Joan Mir und stürzte. Dann kam er wieder auf den richtigen Weg, aber jetzt war alles gefährdet.
MotoGP, wo steht Morbidelli mit der Ducati GP24?
Der römische Fahrer wird sicherlich noch mehr Zeit brauchen, um konkurrenzfähig zu sein, aber er weiß auch, dass er es nicht ruhig angehen lassen kann. Sein Vertrag läuft Ende 2024 aus und die Unterzeichnung beim Team Prima Pramac Racing war nach den schwierigen Jahren bei Yamaha eine großartige Gelegenheit. Er hat die Möglichkeit, sich neu zu erfinden, und muss versuchen, sie zu nutzen.
Nach dem Großen Preis von Portugal erklärte er, was an der Desmosedici immer noch nicht gut funktioniert: „Was mir fehlt, ist Wissen – Berichte Motorsport.com – und die Freiheit, Dinge instinktiv zu tun. Ich muss mir zu viele Gedanken über das Einsetzen der Geräte und über die Höhe der Zahnräder machen. Ich denke zu viel nach und konzentriere mich nicht vollständig darauf, das Fahrerlebnis zu maximieren. Aber das passiert, wenn man keine Meilen auf dem Rücken hat. Wir vermissen das„.
Ein Schritt nach vorne in Austin?
Morbidelli fühlte sich in Portimao besser als in Losail, für den Kampf um die wichtigsten Positionen reichte es aber trotzdem nicht. Beim Fahren mit der Ducati mangelt es ihm an Kilometern und gewissen Automatismen, auch wenn es an positiven Noten nicht mangelt: „Ich fühle mich sehr wohl mit diesem Fahrrad – erklärt – und im Rennen war die Pace gut, es hätte für den sechsten oder siebten Platz gereicht. Das hat mich beeindruckt, das Paket hat so viel Potenzial und ich schöpfe es noch nicht aus„.
Das Potenzial ist da, er spürt es, es geht darum, die Anpassungszeit zu beschleunigen, um alles zusammenzubringen, um wettbewerbsfähig zu sein. Er findet sich in einem fantastischen Team wie Prima Pramac Racing wieder, er hat alles, um seine Ziele zu erreichen. Wir werden sehen, ob er beim nächsten Grand Prix in Austin mit seinem GP24 einen Schritt nach vorne machen kann.
Foto: Instagram Prima Pramac Racing