Das Portimao-Wochenende begann für Aleix Espargaró nicht optimal. Im FP1 belegte er den zwanzigsten Platz, gefolgt von seinem Teamkollegen Maverick Vinales. Am Nachmittag lag der MotoGP-Veteran nur auf Platz vierzehn und erlitt zehn Minuten vor Ende der Session einen Sturz. Trotz des komplizierten Tages behielt der Aprilia-Fahrer seinen Sinn für Humor, aber auch den der Kritiker.
Portimao in salita von Aleix
Aleix Espargaró kommentierte seinen Tag zum ersten Mal mit ironischer Leichtigkeit. „Ich fühle mich eher wie ein Radfahrer, der am Wochenende zum Spaß fährt. Dieser Freitag war definitiv nicht mein Tag. Ansonsten muss ich zugeben, dass meine Leistung nicht die beste war. Ich geriet ständig zurück, fand zu spät Halt und stürzte schließlich. Dann war es ein Rennen mit dem zweiten Motorrad und Morbidellis gelber Flagge. Es war, als ob alles gegen mich wäre. Für Samstag bleibe ich jedoch zuversichtlich und hoffe, dass ich noch etwas mehr vom Spiel profitieren kann„.
Ein Tag, der das zweite MotoGP-Rennen im Jahr 2024 zu gefährden droht. Im zweiten Quartal wird alles daran gesetzt, eine gute Startposition zu ergattern. Die iberische Rennstrecke ist für den RS-GP „freundlich“, wie die Ergebnisse der vergangenen Jahre zeigen. Die Zutaten, um zuversichtlich zu bleiben, sind alle vorhanden. „Ich habe mich in eine schwierige Lage gebracht, aber das Wochenende ist noch lange nicht vorbei. Es gibt immer schnelle Fahrer, das macht diese Meisterschaft so anspruchsvoll und es kommt auf das Tausendstel an. Ein Sturz und alles kann sich ändern„.
Das Kapitel Sicherheit
Aleix Espargaró hatte in der Pressekonferenz am Donnerstag darauf hingewiesen, dass Portimao hinsichtlich der Sicherheit die schlechteste Strecke im MotoGP-Kalender sei. Er zeigte mit dem Finger auf Kies von der Größe eines iPhones in einigen Abschnitten der Rennstrecke, aber das ist nicht der einzige Fehler. Der schmutzige Asphalt machte alles sehr schwierig: „Niemand schien Halt zu finden, weshalb es zu zahlreichen Unfällen kam. Meiner Meinung nach ein eher nutzloser Freitag. Die Strecke war wirklich schmutzig. Wir können die Königsklasse nicht auf eine staubige Strecke schicken. Wir schreiben das Jahr 2024, es muss eine technologische Lösung geben, um die Landebahn effektiv zu reinigen. Ich erinnere mich, dass bei unseren ersten Rennen in Amerika Flugzeugturbinen eingesetzt wurden, um die Landebahnen in zehn Minuten zu trocknen. Es ist an der Zeit, auch hier eine ähnliche Technologie anzuwenden„.
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Foto Aprilia