Simone Corsi auf einer Ducati Panigale macht seinen Gegnern bereits Angst. Er hat Australien ausgelassen, weil Renzi Corse nur an europäischen Rennen teilnimmt, aber viele haben ihn bereits als einen möglichen Anwärter auf die Spitze angegeben. Der römische Fahrer ist jedoch vorsichtig, sehr vorsichtig. Er hat über zwanzig Jahre internationale Karriere hinter sich, dies ist jedoch seine erste komplette Saison im World Supersport. Das Team Renzi Corse hat das Motorrad gerade erst vorgestellt und nun steht die Abreise nach Barcelona unmittelbar bevor
„Nur noch ein paar Tage und auch wir werden das erste Rennen der Saison bestreiten – sagt Simone Corsi zu Corsedimoto- Das Fahrrad ist sehr schön. Wir haben zwei Testtage durchgeführt: Montag und Dienstag. Am ersten Tag waren die Bedingungen nicht ideal, da es am Morgen geregnet hatte und die Strecke am Nachmittag noch feucht war. Am Dienstag gegen Mittag brach ein wunderschöner Tag an und ich schaffte es, zwei Sessions zu absolvieren: dreißig recht intensive Runden auf dieser Panigale V2. Ich bin mit dem Motorrad und dem Team zufrieden. Die Empfindungen sind gut, die Zeiten recht interessant. Als Referenz hatte ich Yari Montella, der dort gefahren ist, allerdings mit dem Trainingsrad: Das, das er im Rennen benutzt, ist sicherlich leistungsstärker. Ich wäre gerne mit ihm gefahren, um zu sehen, wie er es fährt.“
Wen sehen Sie als Referenzfahrer im World Supersport?
„Angesichts des hervorragenden ersten Rennens in Australien ist Montella die Referenz in dieser Kategorie. Er hat einen guten Schritt gemacht. Yari war als Fahrer schon immer schnell und dieses Jahr habe ich ihn auf Phillip Island sehr konkret gesehen. Er ging und begrüßte alle: Er wird zusammen mit Stefano Manzi und anderen Jungs einer der Anwärter auf den Titel sein. Es wird auch für mich eine Referenz sein.
Welche Erwartungen haben Sie an Barcelona?
„Wir sind bereit für Barcelona. Das Qualifying beginnt sofort am Freitag und wir haben keine Zeit zu verlieren. Ich verlange auf jeden Fall viel von mir. Die Erwartungen sind daher hoch, aber wir müssen auf dem Boden bleiben, denn es ist die erste Erfahrung für das Team und meine erste Saison im World Supersport. Die anderen Fahrer starten mit einem Rennvorteil, sodass sie über mehr Daten verfügen als wir. Eine Top Ten könnte gut sein, wir würden uns schon freuen, dann schauen wir mal, ob es besser oder schlechter läuft. Von Barcelona aus werden wir daran arbeiten, uns weiter zu verbessern.“
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