Zu den Fahrern, die beim jüngsten MotoGP-Test in Katar glänzten, gehört sicherlich Enea Bastianini, der direkt hinter seinem Teamkollegen Pecco Bagnaia den zweiten Platz belegte. Es scheint, dass er mit der Ducati Desmosedici GP24 nach den Schwierigkeiten (auch körperlichen), die er in der letzten Saison hatte, wiedergeboren wurde. Die Bedingungen für den gebürtigen Riminier scheinen positiv zu sein, da er eine Wiedergutmachung und auch eine Verlängerung des zum Jahresende auslaufenden Vertrags anstrebt.
MotoGP, Katar-Test: Bastianinis Begeisterung
Der Moto2-Champion von 2020 verließ Lusail vor Beginn der Meisterschaft mit einem positiven Gefühl: “Ich bin froh – erklärte er gegenüber Sky Sport MotoGP – weil wir gezeigt haben, dass wir eine gute Geschwindigkeit haben. Beim Longrun hatte ich ein gutes Tempo und auch im Zeitangriff war ich schnell, ich bin auch überrascht. Vielleicht haben wir in der schnellsten Runde nicht 100 % gegeben, aber wir sind eine hervorragende Zeit gefahren.“
Geht es Bastianini vor allem deshalb gut, weil er körperlich fit ist oder weil die Desmosedici GP24 besser zu ihm passt? Die Antwort ist klar: „Es kommt auf beide Dinge an. Körperlich geht es mir besser, ich fühle mich auf dem Sattel viel wohler, aber auch das Fahrrad hat sich verbessert. Vom ersten Tag in Malaysia an habe ich mich im Vergleich zur GP23 sofort wohler gefühlt. Es ist nicht viel anders, aber es gibt mir das Gefühl, dass ich mich noch ein bisschen mehr anstrengen kann. Die Arbeit ist noch nicht abgeschlossen, wir müssen weitermachen, aber wir haben vor dem ersten Rennen eine gute Ausgangslage„.
Enea ist zuversichtlich für das erste Rennen
Der Fahrer aus der Romagna fühlt sich technisch zufriedenstellend für den ersten Grand Prix 2024 in Lusail (8.-10. März): „Wir haben gute Arbeit geleistet. Pecco und ich haben verschiedene Dinge ausprobiert, wir können die Situationen mischen und verstehen, welches die beste Version dieses Fahrrads ist. Ich denke, wir haben einige gute Informationen und die Jungs zu Hause werden rund um die Uhr arbeiten, um nicht unvorbereitet zu sein.„.
Abschließend lobte Enea Teamkollege Bagnaia für die gezeigte Wettbewerbsfähigkeit: „Peccos Zeit war sehr gut. Wenn ich stärker gepusht hätte, wäre ich näher herangekommen, aber bis heute ist er derjenige, der sowohl in Bezug auf Tempo als auch Zeitangriff den größten Unterschied gemacht hat. Wenn es heute ein Rennen gäbe, wäre er der Mann, den es zu schlagen gilt„. Ich sündige vor allen, aber die Tier Es gibt.
Foto: Ducati Corse