Bessere Beleuchtung als Hommage an den großen Helden der Stadt. Die Rede ist von Castiglion Fiorentino, also vom legendären Fabrizio Meoni, Champion mit einem Herz aus Gold, der bei der Paris-Dakar 2005 vorzeitig verstarb. Nächster Jahrestag ist der 11. Januar, aber vorher gibt es hier auch ein „Weihnachtsgeschenk“ für seine Familie. Einschließlich seines Sohnes Gioele, der sich auf seinen ersten Rallye-Einsatz bei der Dakar vorbereitet (wenn auch in Saudi-Arabien). Die Statue, die seit 2017 an der Regionalstraße 71 in seiner Heimatstadt steht, verfügt nun über eine neue Beleuchtung, um sie nachts noch besser sichtbar zu machen.
Meoni unvergesslicher Champion
Zwei Paris-Dakar (plus ein zweiter Platz und zwei dritte Plätze), vier Pharaonen-Rallye (plus ein dritter Platz), vier Tunesien-Rallye (plus ein zweiter Platz). Es ist nur ein Teil der unglaublichen Erfolge des toskanischen Meisters, dessen Geschichte jedoch bei Kilometer 184 der unbefestigten Straße zwischen Atar und Kiffa (in Mauretanien) endete, als er trotzdem an seinem letzten Rallye-Einsatz teilnahm. Nicht nur Zahlen: Diejenigen, die ihn kannten, erinnern sich auch an ihn wegen seines Herzens aus Gold. Ein Detail, das in seinem Namen von der Stiftung weitergegeben wird, die sich mit Solidaritätsprojekten in Afrika beschäftigt. Genau auf diesem Kontinent wurde das Foto aufgenommen, das zur Entstehung der Meoni gewidmeten Statue, einem Werk des Künstlers Lucio Minigrilli, führte. Ein Fixpunkt für seine Fans, aber auch für einfache Motorradfahrer und Enthusiasten.
Die beleuchtete Statue
Um dieses Denkmal rund um die Uhr noch besser sichtbar zu machen, wurde eine Beleuchtung installiert. „Es galt bereits als symbolischer Ort für Motorradfahrer aus ganz Italien“ schrieb Mario Agnelli, Bürgermeister von Castiglion Fiorentino, auf seinen sozialen Kanälen. „Jetzt kann Fabrizio Meonis Denkmal am Boscatello-Kreisverkehr an der Regionalstraße 71 mit der neuen Beleuchtung von Edison Next auch nachts bewundert werden.“ Bei der offiziellen Präsentationsveranstaltung mangelte es nicht an Motorengebrüll der anwesenden Fans, die damit einem unvergesslichen Champion huldigten.
Foto: Social-Mario Agnelli Mayor