Superbike: Dominique Aegerter trainiert auf dem Motorrad in den Dünen

Dominique Aegerter bei der Dakar? Nein, das lässt sich vorerst nicht ausschließen, aber er hat sich für das Training in der Hitze die Wüste der Vereinigten Arabischen Emirate ausgesucht, genauer gesagt Dubai. Es ist bekannt, dass Offroad für die Rennstrecke äußerst nützlich ist und der Fahrer des GYTR GRT Yamaha WorldSBK-Teams an der Muskelstärkung arbeiten muss, insbesondere in den oberen Gliedmaßen. Dieses Jahr hatte er tatsächlich Probleme mit dem Kompartmentsyndrom und dann schmerzte seine Schulter lange Zeit. Er musste sich verschiedenen Operationen unterziehen und konnte sein Talent nie voll zur Geltung bringen. Erst beim letzten Saisonlauf in Jerez schaffte er es mit einem zweiten Platz im Superpole Race und einem dritten Platz im zweiten Rennen auf das Podium. Dies waren die ersten Podestplätze für einen Schweizer Fahrer in der Superbike-Weltmeisterschaft und sie haben ein großes Echo in seiner Nation, die ihn immer mehr bewundert.

Dominique Aegerter gilt als wahrer Held in der Schweiz, einem Land, das auch andere wichtige Piloten hervorgebracht hat. Die ersten, die mir in den Sinn kommen, sind Thomas Lüthi 125-Weltmeister im Jahr 2005, Randy Krummenacher, jahrelanger Protagonist in der MotoGP und Supersport-Weltmeister von 2019, dann Rolf Biland, ein Sidercar-Held mit sieben Weltmeistertiteln und viele andere.

Im nächsten Jahr hat sich Dominique Aegerter hohe Ziele gesetzt, wie er kürzlich in einem Interview mit einer Zeitung seines Landes erklärte. Auch aus diesem Grund vernachlässigt er kein Detail und was wie ein warmer Urlaub hätte wirken können, ist stattdessen eine Gelegenheit, mit Engagement und der richtigen Intensität zu trainieren.

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