Gino Borsois Hand war in seiner ersten MotoGP-Saison bei Pramac Racing sofort sichtbar. Der Teammanager venezianischer Herkunft hätte auf Anhieb beinahe die Meisterschaft gewonnen, Jorge Martin kämpfte bis zur letzten Runde in Valencia mit Francesco Bagnaia. Nachdem die Meisterschaft nun zu Ende ist, blicken wir bereits auf die nächste Meisterschaft, bei der der gebürtige Madrider mit dem Neuzugang Franco Morbidelli zusammenarbeiten wird.
Der erste Kontakt zwischen Morbidelli und Ducati
Pramac hat bereits beim Valencia-Test mit der Arbeit an der Ducati Desmosedici GP24 begonnen. Für den italienisch-brasilianischen Fahrer ist dies der erste Kontakt mit dem Borgo Panigale-Prototyp, nach fünf Jahren auf der Yamaha M1 und enttäuschenden Leistungen in den letzten drei Saisons. Franco Morbidelli begibt sich auf die Suche nach persönlicher Erlösung, auch wenn eine Eingewöhnungsphase nötig sein wird, bevor er die lang erwartete Heldentat erleben kann. „Vor allem beim Bremsen gelingt es ihm nicht, die Situation unter Kontrolle zu bringen – erklärte Gino Borsoi gegenüber Sky Sport MotoGP –. Er muss versuchen, die Motorbremsung und die Hinterradbremse etwas besser zu koordinieren. Er kann nicht auf die richtige Art und Weise aggressiv sein, er kann nicht das richtige Gefühl auf dem Motorrad haben. Zuerst muss er in der Lage sein, sich in der Ecke einzuleben und dafür zu sorgen, dass die Dinge richtig funktionieren„.
Jorge Martin im GP24
Ganz andere Ziele und Ambitionen für Jorge Martin, der nach Rache sehnt, nachdem sein Traum von der Weltmeisterschaft zerplatzt ist. Nach einigen leichten Kontroversen mit Michelin will der MotoGP-Vizeweltmeister im Jahr 2024 sofort stark starten, um dabei keine Punkte zu verlieren. Der erste Ansatz mit dem GP24 war laut Teammanager sofort sehr positiv. „Es gibt sehr interessante Hinweise, zwei, drei Aspekte, die ihm sehr gut gefallen haben, sehr positiv. Aber wir behalten sie für uns …„
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