Die MotoGP-Saison ist vorbei und es ist Zeit, sich auf das nächste Jahr vorzubereiten. Miguel Oliveira hat gerade sein erstes Abenteuer mit Aprilia hinter sich und kam ein paar Mal dem Podium nahe, erholte sich aber auch von Verletzungen, die das Jahr 2023 beeinträchtigten. Das Unternehmen aus Noale setzt stark auf das portugiesische Talent, das bald dem Werksteam beitreten könnte. Aprilia wollte ihm im Hinblick auf Weihnachten ein schönes Geschenk machen.
Ein Geschenk für Oliveira
Nach einer ziemlich komplizierten Saison mit Verletzungen und eher bescheidenen Ergebnissen hofft Miguel Oliveira, dies so schnell wie möglich wiedergutzumachen. Nachdem die finanziellen Streitigkeiten mit CryptoData beigelegt wurden, wird das Satellitenteam seine Reise in der Königsklasse mit der amerikanischen Struktur TrackHouse Racing und Raul Fernandez als Teamkollegen fortsetzen. In den letzten Tagen erhielt er außerdem ein Weihnachtsgeschenk im Wert von über 50.000 Euro von der venezianischen Firma, die ihm für die geleistete Arbeit danken wollte, indem sie ihm eine Aprilia RSV4 X Trenta schenkte.
Hierbei handelt es sich um ein Gedenkmodell zum 30. Jahrestag des ersten Weltmeistertitels im Jahr 1992 in der 125er-Klasse. Es ist eines der leistungsstärksten Motorräder der Marke, wurde von der Aprilia Racing-Abteilung entwickelt und bietet authentische Superbike-Leistung. Der RSV4 Diesem auf nur 100 Exemplare limitierten RSV4 mangelt es an nichts, angefangen bei der Leistung, mit einem 1100-cm³-V4-Motor, der 230 PS leisten kann.
Ein Superbike, das Miguel Oliveira mit ziemlicher Sicherheit im Winter zum Training auf der Rennstrecke von Portimao im Hinblick auf die nächste MotoGP-Saison nutzen wird. Der venezianische Hersteller möchte mit seinen Ducati-„Cousins“ mithalten und konzentriert sich dabei auch stark auf die Vorbereitung seiner vier Fahrer. Für den Portugiesen geht es darum, ein wirklich unglückliches Jahr 2023 hinter sich zu lassen. Zuerst der Unfall beim Debütrennen in Portugal, dann beim GP von Spanien, wo er sich den Oberarmkopf brach. Als ob das nicht genug wäre, stürzte er in Katar und brach sich das rechte Schulterblatt. Jetzt erholt sich der Portugiese und verbringt Zeit mit seiner Familie, die seit einem Monat ein neues Mitglied hat: sein zweites Kind.
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