Von FSM zu Swiss Moto: Der Schweizer Motorradverband wird erneuert

Der Schweizerische Motorradverband wird nicht mehr FMS heißen, was viele mit der FSM, d. h. San Marino Motorcycle Federation, verwechselt haben. Nach 110 Jahren Geschichte ändert der führende Schweizer Motorradverband seinen Namen und heißt künftig „Swiss Moto“. Selbstverständlich wurde auch das Logo erneuert und anlässlich der Siegerehrung der Schweizer Meisterschaft in Willisau vor über 500 Gästen präsentiert.

Die Wahl von „Swiss Moto“ ist mit der Notwendigkeit verbunden, einen moderneren und zeitgemäßeren Eindruck zu hinterlassen, auch auf den Flügeln der Begeisterung für die sportlichen Erfolge von Dominique Aegerter, dem ersten Schweizer Fahrer, der bei einem World Superbike-Rennen auf dem Podium stand ( Lies hier). Aegerter gilt zunehmend als Aushängeschild des Schweizer Motorradsports und war der Hauptprotagonist der Veranstaltung.

Neben dem neuen Namen werden auch radikale Veränderungen auf Führungsebene erwartet. Generalsekretärin Andrea Läderach scheidet zur nächsten Generalversammlung aus der Geschäftsführung aus und macht Platz für Rolf Enz. Andrea Läderach bleibt Finanzchef und stellt daher weiterhin seine Erfahrung zur Verfügung.

Zu den Zielen von Swiss Moto gehört die Förderung des Motorradfahrens bei jungen Menschen. Die Road Racing Sports Commission hat ein Projekt für Kinder zwischen 8 und 16 Jahren vorgestellt. Zu den Schwerpunkten zählen nicht nur sportliche Leistungen, sondern auch Ernährung, mentale Vorbereitung und die Beziehung zu Sponsoren. Das Förderprogramm bietet jungen Talenten die Möglichkeit, sich in allen Bereichen weiterzuentwickeln. Die besten Talente haben dann die Möglichkeit, von den Vorteilen der „Swiss Olympic Talent Card“ zu profitieren.

Foto: offizielle Website