Das Abenteuer von Toprak Razgatlioglu im BMW begann am Sonntag, dem 3. Dezember. In Portimao hatte er erstmals Gelegenheit, die M 1000 RR auszuprobieren. Am Anfang gab es ein mechanisches Problem, das ihn ausbremste, aber dann probierte er das neue Fahrrad aus und die ersten Eindrücke scheinen recht positiv zu sein. Er ist nur am Nachmittag gelaufen und hat nicht viele Runden gefahren, die Zeiten sind derzeit nicht bekannt.
Superbike, Razgatlioglu auf der BMW: die ersten Sensationen

Der SBK-Champion von 2021 veröffentlichte nach dem Test in Portugal auch seine ersten Statements als BMW-Fahrer: „Zunächst einmal sage ich: Endlich! Im Team herrscht eine herzliche Atmosphäre und es sind alle gute Leute, darüber bin ich froh. Der erste Tag verging und ich glaube, ich bin insgesamt nur 11 Runden gefahren, aber es war wichtig, ein Gefühl zu haben. Es ging gut. Ich mag es, stark zu bremsen, aber die Motorbremsung hat sehr gut funktioniert. Die erste Runde war sehr schön und positiv„.
Als Razgatlioglu über die allerersten Empfindungen sprach, die er beim Fahren der M 1000 RR verspürte, gab er zu, dass er sich besonders wohl fühlte: „In der ersten Runde habe ich nur gelächelt, besonders am Ende der Kurven. Ich kenne mein altes Fahrrad nach 4 Jahren gut, als ich aus der letzten Kurve herauskam, spürte ich eine unglaubliche Kraft und beim Anstieg schob das Fahrrad weiter, es wurde immer schneller. In der ersten Kurve musste ich mein Bremsverhalten anpassen, weil ich versucht habe, es wie zuvor zu machen, und dabei oft angehalten habe. Runde für Runde verbesserte ich mich und verstand das Motorrad und die Traktion. Die Verbindung mit dem Beschleuniger wird verbessert. Ich bin sehr zufrieden und wir haben viele Teile zum Ausprobieren„.
Es sind erst ein paar Runden absolviert, aber Toprak ist schon begeistert und zufrieden mit der Zusammenarbeit mit dem Team, auch wenn noch viel zu tun ist: „„Wir haben versucht, mein Setup zu verfeinern“, fügt er hinzu, „aber es gelang uns nicht, weil das Motorrad noch nicht fertig war.“ Wir hatten ein Ölproblem. Wir haben dadurch viel Zeit verloren, aber mein letzter Lauf war sehr positiv, da ich 8 Runden zurückgelegt habe. Ich habe gelernt, mit dem Motorrad umzugehen, es ist anders als das alte. Mit jeder Runde verbesserte ich mich und lernte den Stil. Ich brauche meinen Stil, aber in langsamen Kurven fühle ich mich jetzt besser„.