Am Ende des MotoGP-Tests in Valencia lag Maverick Vinales an der Spitze der Gesamtwertung. Keine große Überraschung, wenn man bedenkt, dass sich der Aprilia-Fahrer am Grand-Prix-Wochenende eine Rekord-Pole gesichert hatte. Dann sammelte er in den Rennen nicht so viel ein, wie er hätte erreichen können, was vor allem auf die schlechte Reifenwahl zurückzuführen war, aber der Speed war da. Am Dienstag hatte er Gelegenheit, einige technische Updates auszuprobieren, mit denen er sehr zufrieden war.
MotoGP, Valencia-Test: Vinales‘ Analyse
Der 28-jährige Spanier äußerte sich am Ende des Tests positiv: „Es war keine Überraschung, schnell zu sein – berichtet Speedweek – da wir die Rekordrunde haben. Das Tempo, das ich vorgegeben habe, bestätigt, dass ich im Rennen mit Bagnaia und Zarco mithalten kann. Wir haben klug gearbeitet und versucht, die Richtung für 2024 zu verstehen. Die neue Schwinge hat uns Vorteile verschafft. Wir haben auch Flügel, einen etwas anders geformten Tank und einen anderen Sitz getestet. Ich habe mich auf dem Fahrrad wohler gefühlt. Ich denke, wir haben Fortschritte gemacht, weil ich besser fahren und die Reifen besser nutzen kann„.
Vinales hat noch mehr Gründe, mit der Arbeit des Noale-Teams zufrieden zu sein: „Wir haben den Start deutlich verbessert. Das verwendete System ist das gleiche, die Leistungsabgabe ist jedoch völlig unterschiedlich. Der Unterschied ist enorm„.
Neben den Starts bestand ein weiterer Schwachpunkt des RS-GP darin, dass die Reifen bei zunehmendem Grip nicht ausgenutzt werden konnten, und auch in dieser Hinsicht wurde ein Schritt unternommen: „Nach Sepang haben wir verstanden, was los war, und wir haben verstanden, was die richtige Balance mit hohem Grip und neuen Reifen ist. Jetzt ist die Lage klar. Es war wichtig, wenn auch erst am Ende der Saison zu verstehen, warum sich für das neue Motorrad eine andere Perspektive eröffnet„.
Foto: Valter Magatti