Jorge Martin liegt im MotoGP-Vorqualifying auf dem Lusail International Circuit vor Pecco Bagnaia, aber nur mit 7 Tausendstel Vorsprung. Die beiden Rivalen um den MotoGP-Titel lagen auf Anhieb dicht beieinander und qualifizierten sich beide direkt für Q2. Der Spanier wirkte in seiner Box etwas nervös, er sprach ausführlich mit seinem Crewchef Daniele Romagnoli, um die nötigen Lösungen zu finden, als die Geschwindigkeit nicht da war.
MotoGP Katar, Jorge Martins Analyse
Am Ende des Tages erzählte der Fahrer des Prima Pramac Racing Teams Sky Sport MotoGP, wie es lief: „Es war ein beschissener Tag, schwierig, weil ich die Kurven nicht machen konnte. Ich hatte das Gefühl, dass ich auf einer flachen Strecke statt in der MotoGP unterwegs war. Endlich habe ich es geschafft, mit den richtigen Reifen schnell zu sein, und das beruhigt mich, denn es war wirklich kompliziert. Ich dachte, ich würde mich verletzen, es reicht mir, den Tag zu Ende zu bringen„.
Ein wirklich komplizierter Freitag für Martin, der dennoch optimistisch auf den Rest des Wochenendes blickt: „Zusammen mit Sepang war dies einer der schwierigsten Freitage. Selbst in Malaysia hatte ich im Training viel gelitten, heute verstand ich nicht, warum ich 3 Sekunden hinter dem Führenden lag. Für einen Reifen ist es nicht einfach, wieder die schnellen Zeiten zu erreichen und die Zeit um 3 Sekunden zu verkürzen. Ich habe es intelligent und fehlerfrei gemacht und bin zuversichtlich für morgen„.
Reifenproblem
Der Madrilene weiß, was heute das Problem war: „Die Reifen funktionierten bei mir nicht und ich riskierte einen Sturz. Ich habe versucht, ein paar Runden zu fahren, ich habe zwei, drei Läufe gemacht, aber es hat nicht funktioniert. Solange ich die richtigen Reifen aufziehe …„.
Trotz der heutigen Müdigkeit scheint sich Jorge keine Sorgen um den Samstag zu machen: „Am Setup müssen wir nichts machen, denn das Bike funktioniert gut. Sie müssen mit den richtigen Reifen laufen, um einen gewissen Rhythmus zu finden. Ich bin ruhig, sobald ich angeschoben habe, war ich vorne. Im letzten Lauf hatte ich den Soft, den ich vorher noch nicht probiert hatte, und es war nicht einfach, auf Anhieb die Zeit zu setzen. Ich kam in die Top 10 und das war das Ziel„.
Foto: Valter Magatti