Jorge Martins Traum lebt noch. Er möchte der erste MotoGP-Champion mit einem Satellitenteam werden und befindet sich in einer Situation, die ihn glauben lässt, dass er es schaffen kann. Die 13 Punkte, die ihn von Pecco Bagnaia trennen, sind kein allzu großer Rückstand, wenn man bedenkt, dass noch vier Rennen (einschließlich Sprints) ausstehen. Es gibt viele Punkte zu gewinnen und alles kann passieren. Der Fahrer des Prima Pramac-Teams ist entschlossen, an diesem Wochenende in Katar besser als sein Rivale abzuschneiden.
MotoGP Katar, Martin strebt ein Comeback an
Für dieses Wochenende hat Martin ganz klare Vorstellungen: „Mein Ziel ist es, Punkte zurückzugewinnen, und ich werde versuchen, so viele wie möglich zu holen, ich werde angreifen.“. In Malaysia war ich angespannter, ich hatte Angst zu fallen. Jetzt bin ich Zweiter, aber ich könnte Erster werden, ich kann Risiken eingehen„.
Der Madrilene wird nach der Möglichkeit gefragt, dass Enea Bastianini oder sogar ein VR46-Pilot Bagnaia helfen könnten: „Ich denke an mich. Wenn ich 100 % schaffe, kann ich jeden schlagen. Ich denke mir: Wenn jemand Pecco hilft, kann ich das Ding nicht kontrollieren„.
Neue Asphalt- und Ducati-Daten
Auch er wurde zum neuen Asphalt des Lusail International Circuit befragt: „Es wird mehr Grip geben, es wird interessant sein, die Reifen zu verstehen und zu wissen, wie man mit ihnen umgeht. Wir haben viele Informationen aus der Vergangenheit, aber sie könnten nutzlos sein„.
Der Datenaustausch zwischen den Ducati-Teams wird beim letzten Grand Prix nicht unterbrochen: „Wir sind es gewohnt, uns gegenseitig die Daten anzusehen. Der Kampf um den Titel ist in dieser Situation nicht einfach, aber wir können auch einen Vorteil haben„.
Martin will Bagnaia schlagen
Jorge erwartet in Katar viel Kampf und hofft, sich gegen Pecco und die anderen durchzusetzen: „Wir werden uns alle ziemlich nahe sein. Es wird sicherlich eine Schlägerei zwischen den schnellsten Fahrern geben. Wir müssen schnell und intelligent sein und versuchen zu gewinnen. Es herrscht Druck, es ist ein wichtiges Wochenende mit dem Risiko, Fehler zu machen und die Weltmeisterschaft zu verlieren. Es besteht keine Notwendigkeit, Fehler zu machen„.
Seiner Meinung nach wird dieser GP in Lusail nicht ausschlaggebend für die Titelvergabe sein: „Ich glaube nicht, dass es hier entschieden wird, sondern in Valencia. Ich mag Valencia, schon in der Moto3 hatte ich gute Rennen und habe mein erstes Rennen in der Weltmeisterschaft gewonnen. Ich hoffe, dort Punkte zu sammeln und um den Titel zu kämpfen.“.
Wie sein Konkurrent erhielt auch er eine Verwarnung wegen Reifendrucks und riskiert nun eine 3-Sekunden-Strafe: „Wir wetten, wir werden es versuchen. Man spürt einen großen Unterschied, ich hoffe, dass der Titel nicht im Büro, sondern auf der Strecke entschieden wird„.