Ein Wochenende zum Vergessen für Marc Marquez und Honda, die in Sepang buchstäblich zusammenbrachen. Heute belegte er im langen Rennen den dreizehnten Platz, 27 Sekunden hinter dem Sieger Enea Bastianini. Mittlerweile kann es der achtmalige Weltmeister kaum erwarten, die RC213V zu verlassen und auf die Ducati des Gresini-Teams zu steigen, was beim Test in Valencia der Fall sein wird. Auch wenn er bestrebt ist, seine langjährige Erfahrung mit HRC so gut wie möglich abzuschließen, sind die Grenzen des technischen Projekts längst bekannt und es macht keinen Sinn mehr, unnötige Risiken einzugehen.
MotoGP Malaysia, Marquez und die Marini-Honda-Hypothese
Nach dem Ziel gab es wenig über das Rennen zu sagen und Marquez wurde zu den Gerüchten befragt, dass Luca Marini sein wahrscheinlicher Ersatz im Repsol Honda-Team im Jahr 2024 sei: „Er ist ein junger Pilot – sagte er zu Motosan.es – und er hat Erfahrung auf der Ducati, die heute das beste Motorrad ist. Ich kann es gut sehen, wir werden sehen„.
Auf die Frage, wie seltsam es sei, dass sein Nachfolger der Bruder von Valentino Rossi sein könnte, seinem großen Feind in der Vergangenheit, antwortete er wie folgt: „Wir müssen die Dinge differenzieren. Ich hatte immer ein respektvolles und herzliches Verhältnis zu Luca, wir haben uns unterhalten und verstehen uns gut. Meine Rivalität mit Valentino ist kein Geheimnis, aber wenn Sie mich fragen, ob es mich überrascht, dass Marini meinen Platz einnimmt, dann sage ich: Wenn ein Fahrer schnell fährt und es verdient … Als mein Bruder den Moto2-Titel gewann, sagte ich, dass er das verdient hat Bewegung in der MotoGP. Vor- und Nachname spielen keine Rolle„.
Marc lobt Acosta
Heute war auch der Tag, an dem Pedro Acosta Moto2-Weltmeister gekrönt wurde. Marquez ist überzeugt, dass der zukünftige Fahrer des GASGAS Tech3-Teams eine große Zukunft vor sich hat: „Er ist gut und er beweist es. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache. Pedro wird in der MotoGP viel Gesprächsstoff geben und ich denke, er wird eine Ära prägen.“
Acosta wie Rossi und Marquez? Der Fahrer aus Cervera geht Vergleichen lieber aus dem Weg: „Ich möchte keine Etiketten anbringen, ich habe sie immer gehasst. Jeder Fahrer hat seine Ära und seinen Moment. Es ist Sport, niemand ist ewig. Doohan hatte seine Zeit, Rossi auch, dann Stoner und Lorenzo. Ich bin angekommen, dann sind Quartararo, Bagnaia, Acosta angekommen und noch andere werden kommen. Einer davon wird viele MotoGP-Titel gewinnen„.
Foto: Repsol Honda