MotoGP, aufgepasst Ducati: KTM greift auch in Sepang an

KTM hat seine Kandidatur für die Rolle des Hauptgegners der Ducati-Armee schon seit einiger Zeit auf dem Tisch. Für die Mattinghofener Mannschaft ist der erste Tag in Sepang eine tröstliche Bestätigung. Diesmal jedoch mit beiden Fahrern aus dem offiziellen Team: Sowohl Jack Miller als auch Brad Binder erhielten tatsächlich direkten Zugang zum Q2, nicht weil sie pleite waren, sondern weil sie solide Protagonisten waren. Es bestehen kaum noch Zweifel an dem wilden südafrikanischen Fahrer, aber es gibt auch ermutigende Signale von seinem Boxkameraden. Sind Sie bereit für eine weitere Herausforderung im Buriram-Stil? Sicher ist, dass es sich auf jeden Fall lohnt, die chronometrischen Referenzen und das Tempo im Auge zu behalten.

Schauen Sie sich die Zeiten an!

Im Bild unten sehen wir ein ziemlich eindrucksvolles Bild, wenn man bedenkt, dass die Runde zeitgleich mit den Rennen stattfand. Tatsächlich war Brad Binder in drei Abschnitten der Strecke der Beste, aber es gab eine große Schwachstelle. Wir sprechen über Sektor 3, eine beredte Situation, wenn man bedenkt, dass er „dank“ dieses Teils vom potenziellen Ersten der Sitzung auf den 4. Platz in der Endwertung vorrückte. Auch hinter seinem Boxkameraden Jack Miller, der keine nennenswerten Sektoren platzierte. Dass der Australier am ersten Tag ebenfalls prominent vertreten ist, ist sicherlich ein positiver Ausgangspunkt für KTM, das bis zum Schluss mitreden will.

KTM, zweigleisiger Angriff?

Der nun von Binder und Miller vorbehaltlos übernommene Carbonrahmen hat tatsächlich einen wichtigen Schritt nach vorne ermöglicht. Darüber hinaus scheint der südafrikanische Fahrer nach der Begeisterung, die er beim letzten Rennen in Thailand zwischen dem Sieg der beliebten Springboks und dem am Sonntag gemeldeten Superrennen gezeigt hatte, wieder in Fahrt gekommen zu sein. Er hat sich ständig verbessert, er hat ein hervorragendes Tempo gezeigt: Binder kann wieder ein starker Gegner für die Ducatis sein. Die Hoffnung ist, dass Miller es auch sein wird, aber die Bedingungen sind ausgesprochen ausgezeichnet. „So konkurrenzfähig habe ich mich schon lange nicht mehr gefühlt“ war sein Kommentar am Ende des Freitags in Sepang. Wir werden sehen, ob es morgen weitere Bestätigungen gibt.

Foto: Valter Magatti