Jorge Martin bestätigte auch in Malaysia seine Wettbewerbsfähigkeit. Seine außergewöhnliche Form hält an und führte heute dazu, dass er die zweitbeste Zeit bei den MotoGP-Tests fuhr. Nur Alex Marquez schlug ihn mit nur 174 Tausendstel Vorsprung. Sowohl was die schnelle Runde als auch das Tempo angeht, scheint er in guter Verfassung zu sein, daher erwarten wir, dass er auch an diesem Wochenende ein großartiger Protagonist sein wird.
MotoGP Malaysia, Martin ist mit seinem Niveau zufrieden
Der Fahrer des Prima Pramac Racing Teams lächelt am Ende des heutigen Trainings: „Es war ein positiver Tag. Ich war konkurrenzfähig und glaube, dass ich in Sachen Tempo einer der Stärksten bin. Im Zeitangriff habe ich einige Fehler gemacht, auf der schnellen Runde habe ich immer noch einen Vorsprung„.
Martin bestätigt, dass es an seiner Ducati keine besonderen Änderungen gegeben hat, was auch etwas kompliziert geworden ist: „Ich kenne das Motorrad, wir berühren nur sehr wenige Dinge und ich weiß, wie weit ich kommen kann. Es gibt Tage, da läuft es nicht so, wie ich es gerne hätte, aber ich ziehe es vor, keine Änderungen vorzunehmen. Ich denke, wir sind mit dem Setup am Limit angelangt, das Niveau ist schon sehr hoch und es ist schwierig, es zu verbessern.
Wird er gegen Bagnaia antreten?
Jorge sieht in Sepang einen sehr starken Francesco Bagnaia und schließt nicht aus, dass es in den Rennen nur zu einem Duell zwischen ihnen kommen könnte: „Pecco kommt näher, hier habe ich ihn sofort konkurrenzfähig gesehen. Das Tempo ist hier konkurrenzfähiger als in Thailand. Wir stehen uns nahe und ich sehe niemanden wie uns. Wir müssen auf dem Boden bleiben und schauen, wie wir schneller als er sein können. Er ist wieder auf seinem Niveau, es wird ein guter Kampf„.
Es wäre auf jeden Fall schön, einen Kampf zwischen den beiden Anwärtern um den MotoGP-Titel 2023 zu sehen. Natürlich wollen die anderen nicht nur Zuschauer sein und werden versuchen, sich anzupassen. Qualifikationen werden wichtig sein. Der Spanier liegt seit einiger Zeit konstant in Führung, doch Bagnaia macht manchmal Fehltritte und darf morgen keine Fehler machen.
Foto: Prima Pramac Racing