Kein schlechter Tag für Yamaha, das sich in Sepang als ziemlich konkurrenzfähig zeigte. Fabio Quartararo wurde Siebter und sicherte sich direkten Zugang zum zweiten Qualifying. Stattdessen belegte Franco Morbidelli den elften Platz und verfehlte ihn um 84 Tausendstel. Bei seinem letzten Versuch riskierte der Italiener einen Sturz und befand sich anschließend mitten auf der Strecke, wo er seinen Teamkollegen behinderte. Letzterer machte breite Gesten der Missbilligung.
MotoGP Malaysia, Quartararo überraschend schnell
Am Ende der Tests sagte Quartararo, er sei mit seiner Wettbewerbsfähigkeit zufrieden: „Wir sind am Limit – sagte er gegenüber Sky Sport MotoGP – und ich bin sehr zufrieden mit diesem Tag. Am Ende war ich ein bisschen sauer, wenn man auf dem Fahrrad sitzt und eine schnelle Runde fährt, kann man sich leichter ärgern. Allerdings bin ich auch mit meiner Pace auf gebrauchten Reifen zufrieden. Wir müssen einen kleinen Schritt machen, aber ich bin heute glücklich„.
Der Fahrer des Monster Energy Yamaha-Teams war nicht in der Lage, die Geschwindigkeit des M1 auf einer Strecke mit Geraden zu steigern, die große Schwierigkeiten bereiten sollten: “Ich weiß es nicht. Selbst in Indien hatte ich angesichts der langen Geraden nicht damit gerechnet, dieses Tempo zu erreichen und einen Podiumsplatz zu erreichen. Heute hatte ich ein ziemlich gutes Gefühl, auch beim Bremsen fühlte ich mich gut. Ohne Alex und Jorge, die einen Schritt gemacht haben, liegen sie weniger als ein bis zwei Zehntel vom dritten Platz entfernt. Ich bin froh„.
Wut auf Morbidelli
Fabio bestätigt auch, was auf den Bildern zu sehen ist, nämlich dass er wütend auf Morbidelli war: „Ja, weil es etwas in der Mitte der Strecke lag. In einer Kurve, die meiner Meinung nach eine der schnellsten auf der Strecke ist, wurde ich wütend. Aber es ist vorbei, ich bin in Q2 und jetzt bin ich ruhig„.
Der MotoGP-Champion von 2021 hat den normalen Moment der Nervosität überwunden und konzentriert sich auf den Rest des Wochenendes. Er scheint das Potenzial zu haben, einige gute Rennen zu fahren, aber das Endergebnis wird auch davon abhängen, wie gut er im Qualifying abschneidet. Wir wissen, dass es mit der Yamaha M1 nicht einfach ist, zu überholen, daher wäre es für ihn von grundlegender Bedeutung, in den ersten beiden Reihen zu starten.
Ein hektisches Ende #MotoGP Übe für @FrankyMorbido12 🤯
Er rettete umwerfend, wurde aber später von seinem eigenen Teamkameraden beim Herumlaufen aufgefunden @FabioQ20 😱#MalaysianGP 🇲🇾 pic.twitter.com/l1LH1G522N
— MotoGP™🏁 (@MotoGP) 10. November 2023
Foto: MotoGP