Für Francesco Bagnaia ist die Mission beim Test am Freitag in Malaysia erfüllt. Zum achten Mal und direkter Zugang zum Q2 des morgigen Qualifyings. Auf der schnellen Runde kann er sich noch verbessern, aber im Renntempo scheint er bereits sehr gut abzuschneiden. Natürlich wird das letzte freie Training am Samstagmorgen wichtig sein, um weitere Fortschritte zu erzielen.
MotoGP Malaysia, Bagnaias Einschätzung
Pecco präsentierte sich lächelnd vor den Mikrofonen von Sky Sport MotoGP: „Einer der besten Freitage seit langem. Ich fühle mich gut, mit gebrauchten Reifen war ich sehr schnell und das ist von grundlegender Bedeutung. Der erste Angriff verlief sehr gut, während mir der zweite Angriff nach der gelben Flagge leider entgangen ist. Ich bin zufrieden, es war wichtig, dieses Gefühl zu haben und sofort viel Geschwindigkeit zum Ausdruck zu bringen, das war von grundlegender Bedeutung. Meiner Meinung nach scheint Alex Marquez im Zeitangriff etwas besser zu sein, aber im Renntempo sind wir sehr stark„.
Der zweifache Weltmeister erklärte, dass es ihm im Vergleich zu anderen Grands Prix in Sepang auf Anhieb gelungen sei, recht prägnant zu sein: „Dieses Wochenende sind wir sofort mit einer besseren Einstellung gestartet, ich habe mich besser gefühlt und alles hat entsprechend gepasst. Es ist nicht so, dass wir uns normalerweise dafür entscheiden, langsam anzufangen, aber wir tun uns etwas schwer, und stattdessen fühlte ich mich dieses Mal sofort ganz gut. Das hat wirklich viel bewirkt„.
Pecco hat Raum für Verbesserungen
Bagnaia bestätigt, dass er mit einem neuen Reifen noch nicht perfekt ist, während er mit etwas mehr Abnutzung besser fahren kann: „Das schränkt mich in bestimmten Situationen leider etwas ein. Zum Glück haben wir hier einen guten Schritt gemacht, vor allem in den linken Ecken, die das Hauptproblem darstellten. Ich kann es mit dem Hinterrad viel mehr drehen lassen, vorher war ich eingeschränkt, weil das Motorrad sehr nervös wurde. Stattdessen habe ich hier sofort eine bessere Lösung gefunden. Mit neuen Reifen bei den letzten Zeitangriffen konnte ich das Motorrad in der letzten Kurve nicht fest genug einlenken, wir haben ein wenig verloren. Im zweiten Durchgang hätten wir näher an 57 herankommen können, das wäre besser gewesen, denn vorne zu sein hilft der Moral. Aber ein Tag wie dieser ist positiv für das gesamte Team„.
Der offizielle Ducati-Fahrer bestätigte, dass es im Vergleich zum GP in Thailand keine besonderen Änderungen am Setup gab, sondern nur einige Anpassungen: „Kleine Änderungen, die von Track zu Track vorgenommen werden. Das in Buriram ähnelt diesem in mancher Hinsicht und das war ein Vorteil. Manchmal beginnen wir mit einem ähnlichen Setup wie im Vorjahr und das bremst uns etwas aus. Diesmal war es auf Anhieb perfekt. Außerdem ist es ein Track, der mir ganz gut gefällt und dann folgt alles entsprechend„.
Foto: Ducati Corse