Die letzten Rennen waren für Jorge Martin enttäuschend, aber in Thailand hat er die Absicht, sich wieder gutzumachen. Der 27-Punkte-Rückstand gegenüber Pecco Bagnaia entmutigt ihn nicht, er ist sich seiner Geschwindigkeit bewusst und will auch auf dem Chang International Circuit um den Sieg kämpfen. Sein Ziel ist es, nach Valencia zu kommen und die Möglichkeit zu haben, Weltmeister zu werden.
MotoGP Thailand, Martin im Angriff
Martin hat für dieses Wochenende große Motivation, er möchte nicht an die Vergangenheit denken und konzentriert sich darauf, alles zu geben, um ganz oben auf dem Podium zu stehen: „Die letzten zwei Wochen waren etwas kompliziert und auch schmerzhaft, zuerst der Unfall und dann die falsche Reifenwahl. Aber ich habe es geschafft, schnell zu sein und das hält mich am Leben, ich weiß, dass die Geschwindigkeit da ist. Alles kann sich ändern, wenn es eine neue Strecke gibt, aber letztes Jahr bin ich hier gut gefahren und ich hoffe, dass ich mit dem neuen Motorrad immer noch stark sein kann. Die Mentalität besteht immer darin, anzugreifen und zu versuchen, beide Rennen zu gewinnen„.
Zurück zum Epilog des GP von Australien: Der Fahrer des Prima Pramac Racing-Teams wiederholte, was bereits am vergangenen Wochenende gesagt wurde: „Auf Phillip Island hoffte ich, die richtige Wahl getroffen zu haben. Die letzten vier Runden waren ein Albtraum. Ich habe mein ganzes Können unter Beweis gestellt, um nicht zu stürzen und schnell zu sein. Es war kompliziert, dann kam es so, wie es kam. Schauen wir nach vorne und sehen, wie dieses Wochenende verläuft„.
Ist es besser, bei der Reifenwahl vorsichtiger zu sein und weniger Risiken einzugehen? Jorge antwortet so: „Es stimmt, manchmal ist es schwierig, sich zu entscheiden, wenn man mit beiden Reifen schnell ist. Auf Phillip Island habe ich es versucht, ich dachte nicht, dass es ein großes Risiko darstellt. Ich dachte, es sei die richtige Wahl. Wir haben im Team darüber gesprochen, aber ich muss weniger Fehler machen als meine Konkurrenten„.
Der Respekt zwischen Jorge und Pecco
Auch Ducati sollte in Buriram seine Stärke unter Beweis stellen, doch Martin sagt nicht allzu viel über den Trend dieses Wochenendes: „Schwer zu sagen. Letztes Jahr waren wir Zweiter und Dritter in der Startaufstellung, die Pace war sehr stark. Ich erwarte jedoch einen engen Kampf. Ich erinnere mich, dass Marc mit Honda stark war, also schauen wir mal, was passiert„.
Abschließend wurde er in der Pressekonferenz auf die Beziehung zu Bagnaia angesprochen: „Es gibt keinen Grund, nicht miteinander zu chatten. Wir haben ein tolles Verhältnis, wir respektieren einander sehr. Dann versuchen wir auf der Strecke, den anderen zu gewinnen und zu besiegen„.
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