Casey Stoner durfte am Wochenende des Großen Preises von Australien im MotoGP-Fahrerlager nicht fehlen. Er, der ein Spezialist für die Rennstrecke von Phillip Island war und den Fans großartige Erinnerungen hinterlassen hat, wollte dabei sein, um noch einmal aus der Nähe zu sehen, was seit mehreren Jahren seine Welt ist.
MotoGP, Marquez auf Ducati: Stoners Kommentar
Offensichtlich veröffentlichte Stoner auch einige Statements und unter anderem wurde auch der Abschied von Marc Marquez von Honda angesprochen. Dies sind seine Worte an die Mikrofone von TNT Sports: „Ich bin sehr überrascht, dass Honda Marc gehen ließ. Sie hätten um jeden Preis versuchen sollen, ihn zu behalten. Für HRC wird es sehr schwierig sein, auf dem Markt hochkarätige Talente für sein offizielles Team zu finden. Während Marc sehr wenig verliert. Er wird zu Gresini gehen und verstehen können, ob er die Ducati fahren kann„.
Casey glaubt, dass der Hersteller aus Tokio einen großen Fehler gemacht hat, als er Marquez nicht bei sich behalten konnte: „Marcs Abgang ist ein schwerer Schlag für Honda. Es wird für sie schwierig sein, neue Talente zu gewinnen, nachdem in letzter Zeit so viel Negatives über sie gesagt wurde. Sie brauchen einen Fahrer mit der richtigen Herangehensweise, der weiß, was er kann und der mit dem ihm angebotenen Fahrrad sein Bestes geben muss„.
Caseys Vorschlag an HRC
Angesichts der Tatsache, dass es unmöglich ist, einen Top-Fahrer zu verpflichten, da alle für 2024 unter Vertrag stehen, gibt der zweifache Weltmeister Honda einige Ratschläge: „Am besten engagieren Sie einen jungen, schnellen und hungrigen Fahrer. Ich würde versuchen, mich mit einem Talent aus der Moto2 zu verstärken. Ich spreche gerne über Reife und Erfahrung, aber die Hälfte der Zeit hat ihren Preis. Jemand, der mit gesammelter Erfahrung ankommt, weiß sehr genau, was er will. Der erfolgshungrige junge Mann ist bereit, alles zu tun, was nötig ist. Ich denke, es ist die richtige Option für HRC„.
Für Stoner ist es möglicherweise nicht unbedingt erforderlich, einen erfahrenen Fahrer an Marquez‘ Stelle zu haben: „Sie brauchen keinen Teamleiter, wenn es nicht der richtige Anführer ist. Man denkt vielleicht, dass man jemanden mit Erfahrung braucht, der die Entwicklung leitet, aber manchmal kommt die egoistische Ader des Fahrers zum Vorschein, der glaubt, das Team mache nicht das, was er will„.
Foto: Instagram Box Repsol