Italienischer Pokal 2024: obligatorischer Airbag, Training, Sanktionen

Wichtige Neuigkeiten im Hinblick auf den italienischen Pokal 2024. Die FMI will, auch auf Wunsch der Fahrer und Teams, die Sicherheit auf der Strecke weiter verbessern und versuchen, die mit den Rennen verbundenen Risikomargen zu reduzieren. Der Koordinator des FMI-Geschwindigkeitskomitees, Simone Folgori, erläuterte die Neuigkeiten für das nächste Jahr während eines Treffens in Anwesenheit der Veranstalter der italienischen Pokaltrophäen (Daniele Alessandrini – italienische Amateurtrophäe, Luca Raggi – Pirelli Cup, Sandro Carusi und Max De Simone – Dunlop Cup) und diverse Piloten.

Pflicht zur Verwendung des Airbags sowohl im Rennen als auch im Training

Eine Bestimmung, die auf internationalen Erkenntnissen basiert und seit einiger Zeit in CIV-Wettbewerben erprobt ist und für die Erhöhung des passiven Sicherheitsniveaus von wesentlicher Bedeutung ist. In diesem Bereich hat die technische Entwicklung große Fortschritte gemacht, weshalb diese Ausrüstung angesichts des aktuellen technischen Wettbewerbsniveaus der Fahrzeuge, die auch an den Rennen des italienischen Pokals teilnehmen, als unverzichtbar gilt.

Ausbildung

Der Freitagmorgen des italienischen Cup-Wochenendes ist wichtigen Trainingsaktivitäten mit Kursen und Briefings für die Fahrer gewidmet. Die Schulungen für die für die Rennen angemeldeten Personen werden vom technischen Sektor der FMI organisiert, mit dem genauen Ziel, die Fahrfähigkeiten und das Verhalten auf der Strecke zu verbessern und so die Sicherheit zu erhöhen.

Abschaffung der Doppelrennen

Um Zeiten, Methoden und etwaige Probleme der Teilnehmer zu optimieren, werden Doppelrennen am Wochenende abgeschafft. Für jede Kategorie wird es daher nur einzelne Rennen geben, um die Verpflichtungsspielräume zu vereinfachen und zu verringern. Sowohl für die Fahrer als auch im Hinblick auf die Wartung der Fahrzeuge wird so auch das Risiko technischer Ausfälle während des Rennens wirksam reduziert.

Sportsanktionen

Die Wettkampfjury kann die aktuellen Bußgelder in sportliche Sanktionen umwandeln, wie dies bereits im CIV der Fall ist. Diese Maßnahme, die den reinen Leistungsaspekt des Fahrers betrifft (z. B. Endplatzierung, Meisterschaft oder Startplatz), wird objektive Kriterien haben und darauf abzielen, das Verhaltens- und Wettbewerbstraining des Fahrers selbst zu verbessern.