MotoGP, Gino Borsoi läutet den Vorwurf ein: „Jetzt ist es ein Einzelkampf“

Jorge Martin sammelt Woche für Woche weiterhin Punkte und hat den MotoGP-Titel im Visier. Am Motegi-Wochenende errang er zwei Siege im Wert von 37 Punkten und rückte bis auf drei Punkte an Francesco Bagnaia heran. Das Pramac-Team kann große Träume haben und Teammanager Gino Borsoi kann diesen außergewöhnlichen Moment bei seinem Debüt in der Königsklasse mit Ducati genießen.

Pramac hat die Weltmeisterschaft im Visier

Der Große Preis von Japan hat erneut bestätigt, dass die Desmosedici GP den Konkurrenzmotorrädern klar überlegen ist. Und wenn es etwas Überraschendes gibt, dann ist es die Tatsache, dass es sich um ein Satellitenteam handelt, das dem Werksteam Paroli bietet. Eine Erklärung für den Erfolg des Madrider Fahrers zu finden, ist nicht einfach. Gino Borsoi gewöhnte sich sofort perfekt an die Umgebung und übernahm die Leitung des ehemaligen Francesco Guidotti. Es ist eine klare Analyse dieses triumphalen Moments in Dazns Mikrofonen. Es gibt zwei Erfolgsgeheimnisse: „Das Motorrad läuft sehr gut und Ducati steht hinter dem Team und versorgt uns mit allen Verbesserungen. Sogar die jüngsten, auf Augenhöhe mit Pecco„.

Jorge Martin kann sich auf ein Motorrad verlassen, das dem des MotoGP-Champions sehr ähnlich ist, und alle Daten werden zwischen den beiden Werkstätten ausgetauscht. Es ist also der Fahrer, der den Unterschied macht. „Pecco fehlt es an nichts, manchmal muss man sich seine Daten ansehen, um sich zu verbessern, aber es stimmt, dass Jorge jetzt sehr stark ist“, fuhr Gino Borsoi fort. „Uns fehlt absolut nichts„Und denken Sie daran, wie Pramac ist“Ein Team, das perfekt und fehlerfrei funktioniert und zu einer Familie geworden ist. Wenn die Ergebnisse vorliegen, ist es viel einfacher, aber das Schwierige ist, damit umzugehen, wenn die Dinge nicht gut laufen„.

Mit dem Abschied von Johann Zarco kommt ein weiteres Talent aus der MotoGP-Klasse wie Franco Morbidelli, das nach den letzten schwierigen Jahren bei Yamaha Wiedergutmachung sucht. Doch nun gilt es, eine kolossale Arbeit zu vollenden, einen Traum, den sie schon seit einiger Zeit hegen, wahr zu machen. Der Sieg in Motegi schürt die Hoffnungen zusätzlich. Jorge Martin und Francesco Bagnaia trennen nur drei Punkte. Und der Teammanager ist sich sicher: „Jorge hat das Niveau von Pecco erreicht und jetzt kommt es zum Zweikampf„.

Foto: Pramac Racing