MotoGP, Stoners Warnung: „Honda und Yamaha könnten gehen“

Fabio Quartararo e Marc Marquez

Honda und Yamaha können in der MotoGP-Meisterschaft nicht mit den europäischen Herstellern mithalten. Nach dem ersten Teil der Saison finden wir in den Top 1 nur noch eine Yamaha, nämlich Fabio Quartararo auf dem neunten Platz, allerdings mit einem Rückstand von 130 Punkten auf den Ducati-Spitzenreiter Francesco Bagnaia. Liegt es an den Regulierungsänderungen der letzten Jahre oder haben die Hersteller des alten Kontinents in puncto Technik eine entscheidende Beschleunigung gegeben?

Kiffer gegen Aerodynamik in der MotoGP

Einer ziemlich weit verbreiteten Meinung zufolge würde Ducati vor allem dank der Investitionen und der Arbeit im Bereich der Aerodynamik die Zügel in der Weltmeisterschaft innehaben. Ein technischer Bereich, der auch KTM und Aprilia einige Sorgen bereitet, die nicht in die Fußstapfen der Formel 1 treten wollen. Casey Stoner hat die gleichen Bedenken und sieht die japanischen Hersteller als Hauptopfer der technischen Entwicklung der MotoGP. „Ich glaube nicht, dass Honda und Yamaha an der aktuellen Situation schuld sind. Ich denke vielmehr, dass die Regeln geändert wurden, um europäischen Herstellern bei ihrer Aerodynamik zu helfen„.

Anlässlich des Goodwood Festival of Speed ​​erinnerte sich der zweifache Weltmeister: „Vor einigen Jahren wurde sogar beschlossen, alle aerodynamischen Hilfsmittel zu verbieten, doch dann wurde dieser Plan plötzlich wieder rückgängig gemacht. Deshalb hat Suzuki die MotoGP verlassen und ich fürchte, Honda und Yamaha werden auch gehen„Er erzählte Speedweek.com. „Denn was wir jetzt haben, ist nicht das, wozu sie sich verpflichtet haben. Motorräder sind heute Formel-1-Autos auf zwei Rädern… Vor ein paar Jahren hieß es, es solle in eine andere Richtung gehen, doch nun hat sich das schlagartig geändert„.

Marc Marquez hat sich auch oft über die übermäßige Aerodynamik der MotoGP-Prototypen beschwert, ein Aufschrei, der sicherlich nicht auf taube Ohren gestoßen ist und den die Dorna kurzfristig berücksichtigen wird, wenn sie das neue technische Reglement festlegen muss. Allerdings muss man zugeben, dass sich die europäischen Marken schneller an die neuen Möglichkeiten anpassen konnten. „Es ist schwer zu sagen, was in den Köpfen des Top-Managements japanischer Hersteller vorgeht, ich habe nicht persönlich mit ihnen gesprochen – schloss Stoner –. Aber sie kämpfen und wollen dieser Entwicklung vielleicht nicht folgen. Meiner Meinung nach sollte es diese ganzen Flossen und so nicht geben„.

Foto: MotoGP.com

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