Nichts Neues unter der schüchternen englischen Sonne. Nicolò Bulega gewinnt auch in Donington deutlich. Nach der Pole-Position startete er im ersten Rennen gut, übernahm sofort die Führung und entkam. Hinter drei italienischen Fahrern: Manzi, Caricasulo und Montella. Wie bei vielen anderen Gelegenheiten ist der einzige, der Widerstand leistet, Stefano Manzi mit der Yamaha Ten Kate. Der Rimini-Fahrer versucht mit Talent und Hartnäckigkeit, die Grenzen des Motorrads auszugleichen, doch gegen die überwältigende Kraft des Duos Bulega-Ducati Aruba kann er nichts ausrichten. Erstes Podium der Saison und mit Ducati für Yari Montella, der nach einem ausgesprochen positiven Rennen mit der Ducati Barni einen hervorragenden dritten Platz belegte. Vierter Federico Caricasulo.
Die Geschichte des irischen Wildcard-Fahrers Rhys Irwin ist wunderschön, mit einer Suzuki GSX-R750, die nach langer Abwesenheit wieder bei einem Rennen der Sportweltmeisterschaft dabei ist. Romantische Wahl der Lackierung und Nummer, 34 als Hommage an Kevin Schwantz. Inwin beendet das Rennen als Sechzehnter.


