CIV Superbike: Samuele Cavalieri „Wie fühle ich mich? Eine große Nervosität“

Samuele Cavalieri, CIV Superbike

Samuele Cavalieri hat mit der Aprilia Nuova M2 alles, um im CIV Superbike zu den Ersten zu gehören. Er hat das Motorrad, das Talent, die Erfahrung und ein Team auf höchstem Niveau. Stattdessen ist er nach zwei Runden nicht einmal unter den Top Ten der Meisterschaft. Und wenn man bedenkt, dass er in Misano mit 1:35″320 die Pole-Position geholt hat, eine Zeit, die er mit dem Dunlop und dem Motec-Steuergerät gefahren ist, hat einen gewissen Wert. Allerdings konnte Samuele Cavalieri, ebenfalls wetterbedingt, nicht ins Ziel kommen und liegt nun 62 Punkte hinter Michele Pirro.

Samuele Cavalieri, was fühlst du?

„Eine große Nervosität! Sowohl das Team als auch ich sind konkurrenzfähig. Bei den Wintertests hatten wir sehr gute Ergebnisse erzielt, aber in den ersten beiden Runden haben wir wenig oder gar nichts gesammelt. Die Platzierungen spiegeln absolut nicht das Potenzial wider.“

Wie erklären Sie es?

„Ein bisschen Pech mit dem widrigen Wetter und auch ein paar meiner Fehler, das gebe ich zu. Unter anderem tut es mir leid, dass ich im zweiten Rennen in Misano versehentlich Alessandro Delbianco in meinen Sturz verwickelt habe. Es ist immer schlimm, zu stürzen, aber wenn man einem anderen Fahrer Schaden zufügt, tut es noch mehr weh. Ich habe mich schnell entschuldigt und bereue es. Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass wir an die Spitze zurückkehren werden, sowohl Delbianco als auch ich.“

Ist die Meisterschaft gefährdet oder glauben Sie, dass Sie noch um den italienischen Titel kämpfen können?

„Natürlich ist jetzt alles komplizierter. Michele Pirro ist ein sehr starker Fahrer und das ist bekannt. Sowohl er als auch Lorenzo Zanetti sind äußerst konstant und machen nur sehr wenige Fehler. Sie haben einen guten Vorsprung vor allen anderen, aber ich glaube immer noch daran. Es gibt viele von uns, die es gut können, und mein Teamkollege Luca Bernardi ist einer von ihnen.“

Wie fühlst du dich mit ihm in der Box?

„Wir helfen und drängen uns gegenseitig. „Wenn zwei schnelle Fahrer in einem Team sind, ist das optimale Set-up früher erreicht und somit können schneller konkrete Ergebnisse erzielt werden.“

Die nächste Runde findet in Vallelunga statt. Wie geht es Ihnen dort?

„Ich habe im Februar in Vallelunga mein Debüt mit Aprilia gegeben und mich gut gefühlt. In der Zwischenzeit nehme ich nächste Woche am Aprilia All Stars in Misano teil und lade alle Enthusiasten ein, vorbeizukommen: Es ist eine Gelegenheit, sich kennenzulernen.“

Soziales Foto Samuele Cavalieri

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