Michele Pirro und Lorenzo Zanetti. Das CIV Superbike hat bereits sein eigenes, klar definiertes Gesicht, da die beiden Fahrer auf den Ducatis in der Gesamtwertung alle anderen Fahrer übertreffen. Pirro fliegt auch im Nassen und kassiert nach dem klaren Sieg im ersten Rennen auch am Sonntag eine Zugabe. Mit 84 Punkten liegt er nun an erster Stelle der Gesamtwertung, sieben mehr als Zanetti. Der Fahrer des Broncos-Teams aus Brescia, der am Samstag Dritter wurde, eroberte am Sonntag einen wichtigen zweiten Platz und bewies damit einmal mehr, dass er in diesem Jahr der Hauptgegner von Michele Pirro ist.
Erstes Podium beim CIV Superbike für Luca Bernardi auf der Aprilia Nuova M2, der in der letzten Runde Luca Vitali mit einer Reifenpanne überholt. Vitali hatte auf Honda Improve ein hervorragendes Rennen gefahren, immer in der Nähe des Podiums, aber in der Schlussphase ließ sein Hinterreifen drastisch nach. Abgesehen vom letzten Überholmanöver von Bernardi auf Vitali sorgte das Rennen für keine Emotionen, denn Pirro startete sofort mit der Barni-Ducati und schaffte dann den Vorsprung vor Lorenzo Zanetti.
Ein völlig unvergesslicher Tag für Alessandro Delbianco, der nach dem guten zweiten Platz im ersten Rennen mit der Yamaha Keope aufgrund eines hohen Seitenschadens bereits in der ersten Runde ausschied. Ein sehr bitterer Saisonstart für den Fahrer aus der Romagna. Er war einer der am meisten erwarteten Fahrer im CIV Superbike, liegt aber leider auf dem neunten Platz der Gesamtwertung, bereits 55 Punkte hinter Pirro. Nicht besser sieht es für Samuele Cavalieri aus, der nach einem Sturz im Samstagsrennen Siebter im zweiten Rennen wurde. Nur elf Piloten erreichten das Ziel. Nicola Chiarini nahm aufgrund von Setup-Problemen auf der Honda Black Sheep nicht am Start teil. Die Liebe zwischen dem sehr jungen Fahrer aus der Romagna und dem Team ist noch nicht aufgeblüht und es scheint, dass die Beziehung bald enden wird.

Evolution der Fotokunst – Dario und Paolo
