MotoGP, Franco Uncini begrüßt das Fahrerlager: Bartolomé Alfonso an seiner Stelle

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In einer außerordentlichen Pressekonferenz in Valencia gaben Jorge Viegas, Präsident der FIM, und Carmelo Ezpeleta, Geschäftsführer von Dorna, bekannt, dass der ehemalige Champion Franco Uncini seinen Job als Sicherheitsdelegierter aufgibt. An seiner Stelle tritt ab der kommenden MotoGP-Saison der Spanier Bartolomé Alfonso Ezpeleta, Enkel von CEO Dorna Carmelo Ezpeleta. Nach dem Rücktritt von Andrea Dovizioso, der Mobile Clinic und Suzuki, ist der von Franco Uncini ein weiterer sensationeller Abschied. Hier die Video-Highlights vom Freitag

Ein Spanier anstelle von Franco Uncini

Franco Uncini, 500er-Weltmeister mit Suzuki im Jahr 1982 und MotoGP-Legende, teilte seine Rolle mit Loris Capirossi. Sie waren diejenigen, die an Bord eines BMW auf den Strecken fuhren, wenn die Wetterbedingungen ein Rennen gefährdeten, bei einer roten Flagge eingriffen, das Terrain der neuen Strecken testeten, die auf die Homologation warteten. Im Alter von 67 Jahren tritt Uncini beiseite und wird der 49-jährige Bartolomé ‚Tomé‘ Alfonso mit umfassender Erfahrung im Streckenmanagement. Er war der erste Manager der Rennstrecken von Losail und Aragon sowie seit 2018 Berater für Motorsportveranstaltungen durch sein Unternehmen RacingLoop.

Der ehemalige Champion verlässt das MotoGP-Fahrerlager

Eine der Hauptaufgaben von Franco Uncini für die FIM, nicht ohne Kontroversen mit den Fahrern selbst, hatte mit dem Umbau der Rennstrecken aus Sicherheitsgründen und der Homologation der neuen Strecken für die Austragung der MotoGP-Veranstaltungen zu tun. Dazu gehören auch der neue Sokol Circuit in Kasachstan und der Buddh Circuit in Indien. „Nach einer unglaublichen Karriere als Rennfahrer ist er zur wichtigsten Person für die Sicherheit seiner Kollegen geworden“, kommentierte Jorge Viegas, FIM-Präsident. „Dies ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Welt“.

Der Versuch, ihn dazu zu bringen, seine Meinung zu ändern, ist nutzlos. „Aber er hat eine Familie, die davon profitieren wird, wenn er zu Hause ist, Franco wird in der MotoGP immer willkommen sein„. Angesichts der fast 68 Jahre und wohl auch der vielen zermürbenden Überseerennen hat sich Franco Uncini nach den vielen schwierigen Reisen in der Covid-Ära um die Welt nun entschieden, in den Ruhestand zu gehen.

Foto: MotoGP.com