Toprak Razgatlioglu fuhr am ersten der beiden Superbike-Testtage auf Phillip Island die Bestzeit. Der Weltmeister von 2021 beendete das Rennen mit der besten Runde in 1’30″674 und schlug die Ducati von Michael Ruben Rinaldi um nur 99 Tausendstel.
Gegen Ende des FP1 war er auch in Kurve 10 in einen Sturz verwickelt, glücklicherweise ohne besondere Folgen. Die Arbeit in der Yamaha-Box konzentrierte sich vor allem auf die Suche nach mehr Grip am Heck. Die neue Schwinge hatte in Jerez und Portimao gute Antworten gegeben, jetzt sucht Australien nach weiterer Bestätigung und macht Schritte nach vorne.
Superbike, Phillip Island Test: Razgatlioglus Kommentare
Razgatlioglu brachte am Ende des ersten Tages in Australien folgende Überlegungen zum Ausdruck: „Es war kein einfacher Tag. Wir haben die neuen Teile noch einmal ausprobiert und am Ende bin ich zufrieden. Heute haben wir hart gearbeitet und endlich eine gute Abstimmung gefunden. Wir werden morgen weiterarbeiten und ich hoffe, dass wir uns verbessern werden“.
Der Teamfahrer von Pata Yamaha Prometeon hat ein klares Ziel für den letzten Testtag auf Phillip Island: „Wir werden versuchen, guten Grip zu finden, denn der Grip der Hinterreifen ist auf dieser Strecke ein großes Problem. Ich bin zufrieden, aber wir müssen uns noch verbessern. Ich werde auch eine Rennsimulation ausprobieren“.
Caduta strana für Toprak
Es gibt genug Zufriedenheit, aber der türkische Fahrer ist nicht zufrieden und will einen noch konkurrenzfähigeren R1. Alvaro Bautista und Ducati werden am kommenden Wochenende schwer zu schlagen sein und er wird alles daran setzen, sich in die Lage zu versetzen, dem Spanier Paroli bieten zu können.
Auch Toprak wurde zum Crash im FP1 befragt: „Es war ein ganz kleiner Sturz – hat erklärt – und es war sehr seltsam. Ich kam in die Kurve, löste die Bremse und stürzte. ich verstehe nicht warum“. Sicherlich ist es besser jetzt zu stürzen als im Rennen…
Foto: Yamaha


